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Die wichtigsten Probleme der heutigen Gesellschaft

Die wichtigsten Probleme der heutigen Gesellschaft

Beitragvon Admin » 5. Apr 2009, 11:57

Die wichtigsten Probleme der heutigen Gesellschaft
(s. weitere Angaben „Quo vadis Deutschland?“, STENO, München 2008)

Ökologische Probleme:

1. Die Zerstörung und Desintegration von Landschaften und ihre ökologischen Systeme.
2. Die Degradierung und Abtragung der Böden.
3. Der Eingriff in den Wasserhaushalt: Wasserknappheit
4. Biodiversitätsverlust auch auf Agrarflächen, Überdüngung, Abholzung, steigender
Nahrungsbedarf, Klimawandel.
5. Nicht nachhaltiges Wirtschaften.
6. Direkte und indirekte Lebensraumzerstörung vor allem in den Tropen.
7. Das immer schneller schwindende Wissen rund um Natur (Stichwort Umweltbildung).
8. Maßloser Ressourcenverbrauch bzw. unnötige Ressourcenverschwendung.
9. Verschmutzung durch giftige Chemikalien.
10. Die Verbreitung von sog. „fremden Arten“.
11. Durch die Tätigkeiten des Menschen entstehen Gase, die in die Atmosphäre entweichen. Dort schädigen sie entweder die schützende Ozonschicht oder
sie wirken als Treibhausgase.
12. Nicht Beachtung der Obergrenze der Photosynthese.

Ökonomische Probleme:

1. Die Finanzmärkte sind zu einem Monster geworden ( Bundespräsident Horst Köhler,
Stern Nr. 21, 15.5.2008).
2. Die Eliten der Wirtschaft taugen offenbar für viele nicht mehr als Vorbild (Bundespräsident Horst Köhler, Rede bei der Verleihung des Max-Weber-
Preises für Wirtschaftsethik in Berlin, 27. Mai 2008)
3. Schamlose Selbstbedienungsmentalität von Topmanagern.
4. Das deutsche Steuersystem ist zu kompliziert (ca. 80 000 Regeln)
5. Die marktwirtschaftliche Steuerung ist nicht an die realen Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung und an die begrenzten Ressourcen angepasst.
6. Die reale Marktwirtschaft entspricht nicht dem und leistet auch nicht das, wozu sie eigentlich fähig und imstande sein könnte bzw. sollte.
7. Zu wenig Transparenz, Demokratie und Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter in der Arbeitswelt.
8. Deutschland hat kein bezahlbares und sicheres Energiekonzept für die Zukunft. ( E. on-Vorstandschef Wulf Bernotat, BILD 1.09. 2008)
9. Es werden keine Diskussionen in den Organisationen, in Unternehmen, in Verbänden, in Parteien usw. über die Einstellung zum Mitmenschen, zur
Umwelt und zu den Dingen des täglichen Lebens geführt.
10. Die Hierarchie der Werte in der vorherrschenden wirtschaftlichen Strukturen scheint eindeutig: Materieller Besitz hat Vorrang vor jedem Lebendigen

Soziale Probleme:

1. 6,5 Mio. Menschen arbeiten zu Hungerlöhne.
2. 3,5 Mio. Menschen sind offiziell arbeitslos.
3. 3,2 Mio. Menschen stecken in Ein-Euro-Jobs.
4. 2,2 Mio. arbeitslose Bürger sind nicht registriert.
5. 2,5 Mio. Kinder und ca. 3,7 Mio. Rentner sind völlig verarmt.
6. Trotz geringerer Arbeitslosigkeit können viele Menschen bei voller Arbeitszeit sich nicht versorgen. Wirtschaftlicher Aufschwung bei sozialschwachen
Menschen ist nicht angekommen.
7. Die Prekarisierung reicht bis weit in die Mittelschicht hinein.
8. Umfangreiche Maßnahmenpaket mit konkreten Zielvorgaben zur Bekämpfung von Kinder- und Altersarmut gibt es nicht.
9. Es fehlt weiten Bevölkerungsgruppen am Zugang zu einer qualifizierten Bildung bzw. Ausbildung.
10. Es fehlt an einem durchlässigeren Schulsystem.
11. Die Bildung ist zu einer reinem Wissensvermittlung degeneriert. Das Berufsbild Schulwesen hat die Note mangelhaft.
12. Die politischen Kräfte betreiben ein verantwortungsloses Schulsystem: Auslesen statt Fördern. Deutsche Lehreinrichtungen sind nicht Schulen, sondern
Anstalten mit einem hohen bürokratischen Aufwand und mit Anwesenheitspflicht, wo die Menschen noch dazu aussortiert werden.
13. Gesundheitspolitik führt zur Zweiklassen-Medizin und Versorgung.
14. Der Mensch wird dem materiellen Begriff untergeordnet und hat den materiellen Forderungen dienstbar zu sein.
15. Das Menschenbild in unserer Gesellschaft ist materialistisch, ergebnisorientiert, benutzt Menschen und wenn sie nicht mehr brauchbar sind, werden sie
am besten kostengünstig entsorgt. Was zählt: kurzfristig höchster Profit! Um jeden, auch unmenschlichen Preis!
16. Die Umverteilung von unten nach oben geht weiter.
17. Konflikte um Rohstoffe und lebenswichtige Ressourcen wie Wasser, Nahrung und Energie werden sich zuspitzen.
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